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Arbeitsmarktforscher: Ohne Zeitarbeit sähe der Arbeitsmarkt schlechter aus |
| 01.06.2011 |
Das erste Mal seit Monaten ist die Zahl der Arbeitslosen wieder unter drei Millionen gesunken. Im Gespräch mit news.de erklärt der Hamburger Konjunkturforscher Jörg Hinze, warum er an ein Jobwunder glaubt und welche Rolle die Zeitarbeit dabei spielt. Hinze auf die Frage, ob die positive Entwicklung nicht auch an einer Zunahme der Zeit- und Leiharbeit liege: "Natürlich nimmt die Zeitarbeit im ersten Moment zu, weil die Unternehmen, die Kräftemangel haben, sich an die Zeitarbeitsfirmen wenden, um schnell ihren Bedarf decken zu können. Aber so einseitig kann man das nicht sehen. Die Firmen sind schon daran interessiert, wenn sie eine konstante oder sogar wachsende Produktion haben, die Beschäftigten auch an ihren Betrieb zu binden, das heißt, auch selber einzustellen. Zeitarbeit hat den positiven Effekt, dass man Produktionsschwankungen besser ausgleichen kann. Ohne sie sähe der Arbeitsmarkt schlechter aus." |

